Warum aus der Kündigung das “Trennungsmanagement” wurde

Dates: 07/02/2015 Dates: 07/02/2015 Times: 18:00 - 20:30 Veranstaltungsort: FOM Hochschule, Arnulfstraße 30, 80335 München

Einst gab es schlicht die Kündigung. Dann wurde in diesem Zusammenhang zu oft von „Low Performer“ gesprochen (dieser Ausdruck wird heute – womöglich aufgrund seines leicht diskriminierenden Untertons – nicht mehr so gerne benutzt). Der Begriff „Personalbestandsreduktion“ indes habe sich, so munkelt man, bisher nur bei Scrabble-Spielern durchgesetzt …

Einvernehmlich wird die – grundsätzlich einseitige – Beendigung eines Arbeitsverhältnisses heute als „Trennungsmanagement“ benannt (klingt dann auch gar nicht mehr so einseitig …). Warum aber wird das Thema Kündigung, zumindest verbal, heutzutage so erhöht?

Vielleicht weil kaum etwas so schwierig zu kommunizieren, gar juristisch zu klären, vor allem aber gefühlt oder gelebt unfair, zu oft geringschätzig, gefühlsmäßig unberechenbar … allgemein gesagt: überfordernd ist, wie jemandem (gar vielen) zu sagen, dass man ihn/sie nicht mehr braucht, gar haben will?

  • Trennung als Managementprozess: Im Sinne aller Parteien ist es sinnvoll Kündigungen gut vorzubereiten – was ist eigentlich so schwer daran?
  • Von Schuld, Angst und Neuronen: Was passiert in Trennungssituationen in unserem Gehirn und wie können wir mit Emotionen umgehen?
  • Eine Trennung ist für alle Seiten eine belastende Ausnahmesituation und mittelfristig oft verbunden mit einem Change: Wer schafft dafür das Bewusstsein und steuert den Prozess?
  • Und nun nicht auch noch einen Formfehler …: Wie (und ab wann?) wird der Prozess vom Arbeitsrechtler begleitet?

Wir freuen uns, dass wir unsere langjährige Teilnehmerin und inzwischen Beraterin für Veränderungskompetenz, Resilienz und gesunde Führung Sabine Langrock für diese Veranstaltung gewinnen konnten. Sie wird uns darstellen, was in unserem Gehirn passiert, wenn wir unter (Trennungs-)Stress geraten – ob als Führungskraft, die diese Kündigung aussprechen muss, als Betroffene/r bzw. verbleibende Mitarbeiter. Ferner wird sie aufzeigen, wie auf diese Ausnahmesituationen reagiert werden sollte und was sie für die Organisation bedeuten.

Einen ganz herzlichen Dank auch an unseren Mitinitator, die Kanzlei Beiten Burkhardt, namentlich Dr. Sarah Reinhardt, die die Idee für diese Veranstaltung hatte.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 02. Juli 15, 18 Uhr im Hause unseres Kooperationspartners FOM Hochschule München statt. An der Stelle wie immer einen herzlichen Dank namentlich an Oliver Dorn, Geschäftsleiter der FOM Hochschule München für die stets motivierende Unterstützung.

Die Teilnahme erfolgt auf Einladung. Sofern Sie keine persönliche Einladung erhalten, nehmen Sie bitte – unter Beachtung unserer Zielgruppen-Statuten unter http://www.management-meetings.de/blog/zielgruppe/ - Kontakt mit uns auf.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Undine Zumpe, uzumpe (at) management-meetings.de.

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